Medienpädagogisches Verständnis

 Meine medienpädagogisches Verständnis begründet sich in der strukturalen Medienbildung von Winfried Marotzki und der Mesotes-Lehres des Aristoteles.

Vielfalt

Wenn ich von Medien spreche, male ich gedanklich ein Bild, welches sowohl Chancen als auch Gefahren birgt. Es ist ein Bild, welches viele bunte und helle Farben, aber auch monotone und dunkle Töne in sich vereint. 

Die Bewertung eines Bildes

In diesem Sinne erlebe ich die neuen Medien als extrem komplex und ambivalent. Wie wir dieser Komplexität und Ambivalenz begegnen, funktioniert ähnlich wie die geschmackliche Einordung eines Bildes. 

Medien und moderne Technik

Die ästhetische Bewertung eines Bildes ist von unserem eigenen Geschmack abhängig. Das, was der eine als hässlich empfindet, wird vom anderen als Weltkunst angehimmelt. Die Bewertung moderner technischer Entwicklungen funktioniert oft nicht anders. 

Von der Kunst zur Medienpädagogik

Schön oder hässlich? Ein K.I.-generiertes Bild im Kandinsky-Stil.


Gefällt Ihnen das K.I.-generierte Bild rechts? 
Ähnlich wie Sie unterbewusst das Bild einschätzen, werden auch moderne technische Entwicklungen interpretiert: Je nach Gewohnheit, Bedürfnis und situativem Empfinden schätzen wir ein digitales Medium oder einen technischen Trend ein. 
Schnell kann zum Beispiel K.I. als unglaublich nützlich und revolutionär idealisiert werden, oder man relativiert es als zeitraubend, sinnlos und gefährlich. 

Übrigens: Alle Bilder auf dieser Seite "Medienpädagogik" sind K.I.-generiert. Interessant oder?

Fazit: Das ist Medienpädagogik

Eine universell-korrekte Einschätzung eines Bildes von Kandinsky kann es genauso wenig geben, wie eine allgemeingültige Bewertung und Handhabung von z.B. K.I.. 


 Allerdings gibt es Möglichkeiten, um das Bild oder eben die technische Neuerung zu rahmen und in Grenzen zu setzen. Das Ziel ist es, sich weder in einem Medium zu verlieren, noch eine großartige Gelegenheit zu verpassen.

Der „korrekte“ Umgang mit den neuen Medien und moderner Technik ist hochgradig individuell und die Herausforderung besteht darin, diese individuelle Natur herauszufinden und in vernünftige Orientierungsmuster zu überführen.
Das ist Medienpädagogik


Meine theoretischen Grundlagen

Mesotes-Lehre des Aristoteles

Entscheiden Sie sich niemals für das Superlativ, sondern für die Mitte. Eine einfache Lebensweisheit, die auch im alltäglichen Leben ratsam ist. Für den Umgang mit Medien ist in dieser Mesotes-Lehre eine Orientierungsmöglichkeit gegeben, für die man sich im Zweifel immer entscheiden kann.

Strukturale Medienbildung

Die strukturale Medienbildung nach Marotzki und Jörissen besagt, dass es vier Kategorien für eine erfolgreiche Orientierung in medialen Räumen gibt: 

  1. Die reflexive Grundhaltung.
  2. Ein beweglicher Umgang mit Wissen und Erfahrungen.
  3. Mut für tentative Erfahrungsräume.
  4. Die Akzeptanz der eigenen Grenzen.

Sie möchten sich über medienpädagische Praxis austauschen?

Ich bin gespannt auf Ihre Gedanken und freue mich auf die Diskussion mit Ihnen. Gerne begleite ich Sie, bei ihrem medienpädagogischen bzw. didaktischen Projekt.